VDL unterzeichnete Memorandum zur Zusammenarbeit mit dem Museum Valmiera

Erstellt: 2021-11-09 , Verband der Deutschen in Lettland
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass am 9. September in Riga ein Memorandum zur Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Deutschen in Lettland und dem Museum Valmiera unterzeichnet wurde, unterzeichnet von der VDL-Botschafterin und der führenden Forscherin des Museums Valmiera, Liene Rokpelne. Das Memorandum sieht die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung bei der Erforschung und Verbreitung der deutschen und deutsch-baltischen Geschichte und Kultur in der Region Vidzeme vor.

Die Region Vidzeme ist die einzige Region in Lettland, in der es derzeit keinen aktiven Verein der deutschen Minderheiten gibt. Um jedoch einerseits die deutsche Geschichte und Kultur in Vidzeme zu lernen und die breite Öffentlichkeit zu informieren, arbeitet der VDL seit langem mit dem Museum Valmiera in gemeinsamen Projekten zusammen. So wurde im vergangenen Jahr gemeinsam eine Reihe von deutsch-baltischen historischen Events und deutschen Musikveranstaltungen in der Region Valmiera durchgeführt, die von den Bewohnern der Region Vidzeme eine breite Resonanz erhielt.

Auch in Vidzeme probierten wir ein noch nie dagewesenes Format der Zusammenarbeit „Botschafter des VDL“ erfolgreich aus. Liena Rokpelne, eine leitende Forscherin des Museums Valmiera, deren Forschungsinteressen sowie die Erforschung der deutsch-baltischen Geschichte in der Region Vidzeme umfassen, ist im zweiten Jahr in Folge VDL-Botschafterin. Angesichts der Tatsache, dass es keinen deutschen Minderheitenverein mehr in der Region gibt, hat der VDL die Möglichkeit in Form einer solchen Zusammenarbeit, das Thema des Deutschtums in der Region zu aktualisieren. Demnach wird das Thema deutsch-baltischer Geschichte und Kultur im örtlichen Verein hervorgehoben und leistet einen Bildungsbeitrag zum Verein.

Der nächste logische Schritt war die Unterzeichnung des Memorandum zur Zusammenarbeit mit dem Museum Valmiera, und wir freuen uns sehr darüber, dass es erfolgreich umgesetzt wurde. Wir hoffen auch darauf, dass die weitere Zusammenarbeit ebenso fruchtbar wird und wir gemeinsam den Bewohnern der Region Vidzeme ein interessantes und reiches Angebot an Projekten und Veranstaltungen bieten sowie Interesse am deutschen Kulturerbe wecken können.

Übersetzung: Kristina Khizhniakova