Entwickeln durch Geben = den Beitrag der Deutschbalten würdigen!

Erstellt: 2022-05-23 , Verband der Deutschen in Lettland
Die Vertreter der Kandava-Filiale des deutschen Kulturvereins Riga, sie sind auch Aktivisten des Projekts „Für die Entwicklung geben - Entwickeln durch Geben!“, dürfen sich bald Hobbykulturhistoriker nennen! Wieso denn?

Die im Rahmen des Projekts vorgestellte Idee, einen informativen historischen Stand über die historischen Besitzer des Stempelhofs sowie über die heutige Filiale des Kandava-Vereins „Stempelhof“ zu erstellen, ist nicht so einfach, wie es scheint - “voila und fertig“. Die Forschung zu den ehemaligen Besitzern vom Stempelhof, der alten deutschbaltischen Familie Stromberg, ist lückenhaft und kann nicht zusammen gefunden werden. Seit Januar 2022 besuchten die Vereinsvertreter sowohl das Lettische Nationale Kunstmuseum als auch sprachen direkt die führenden lettischen Historikern an, um „Puzzleteile“ zusammenzusetzen. Auch das scheinbar Unmögliche geschah – der Verein nahm Kontakt zu den Nachfahren des berühmtesten Vertreters dieser Familie auf, dem in Deutschland lebenden Baron Alexander Woldemar von Stromberg (1892-1956). Der Baron war nicht nur Offizier der lettischen Armee, der Architektur studierte (und den Orden der Drei Sterne erhielt), sondern auch Künstler und Grafiker. Seine Arbeiten sind beispielsweise in der Ausgabe des „Baltischen Kalenders“ von 1927 zu sehen. Auf dem zweiten Bild - Alexander Woldemar von Stromberg im Jahr 1929.

Das Projekt „Für die Entwicklung geben - Entwickeln durch Geben!“ und die Forschung der Kandava-Zweigstelle in Kulturgeschichte wird von Island, Liechtenstein und Norwegen durch die EWR und Norwegen-Förderprogramme "Fonds für aktive Bürger" finanziert.